Hundezentrum Zerberus - Kompetenzbereich Sozialkontakt

Sozialverhalten, Hundekontakte & Mehrhundehaltung

Für Begegnungen, die Hunden Sicherheit geben und Lernen ermöglichen, statt zu überfordern.

Nicht nur mehr Hundekontakt. Sondern der Richtige.

Hunde sind hochsoziale Wesen – und trotzdem braucht nicht jeder Hund einfach nur möglichst viele Hundekontakte.

Wir begleiten Mensch-Hund-Teams individuell bei Sozialkontakten, der Entwicklung von Sozialkompetenz und Souveränität im Sozialverhalten, der Zusammenführung von Hunden und Herausforderungen in der Mehrhundehaltung.

Dabei geht es uns nicht darum, Hunde einfach möglichst vielen anderen Hunden auszusetzen. Wir möchten Begegnungen so gestalten, dass Hunde sich sicher fühlen, entspannt und klar kommunizieren können und positive Erfahrungen mit Artgenossen sammeln. Ganzheitlich, fair und empathisch.

Wir schaffen Lernräume, in denen Hunde in ihrem eigenen Tempo wachsen können.

Zwei Hunde entspannt und fröhlich im Spzialkontakt, durch gute Anleitung beim Sozialkontaktspaziergang

Was passt zu euch?

Nicht jeder Hund braucht dasselbe. Deshalb bieten wir unterschiedliche Möglichkeiten – vom entspannten gemeinsamen Spaziergang ohne Hundekontakt, über angeleitete Sozialkontakte bis zur individuellen Unterstützung bei Problemen in der Mehrhundehaltung.

Unsere Angebote -

Rund um Sozialkontakt & Mehrhundehaltung

Social Walk

Gemeinsam unterwegs – ohne direkten Kontakt. Für entspannte Erfahrungen mit Artgenossen.

Sozialkontaktspaziergang

Begleiteter Sozialkontakt für positive Erfahrungen und Lernchancen.

Zusammenführung & Integration von Hunden

Probleme & Konflikte in der Mehrhundehaltung

Sozialkompetenz entsteht durch Erfahrungen.

Sozialkompetenz ist nichts, was jeder Hund automatisch mitbringt.

Manche Hunde hatten in ihrer Entwicklung wenig Gelegenheit, angemessene Erfahrungen mit Artgenossen zu sammeln. Andere sind unsicher, schnell überfordert, haben schlechte Erfahrungen gemacht oder wissen in bestimmten Situationen schlicht noch nicht, wie sie mit anderen Hunden umgehen können.

Auch Entwicklungsphasen können das Sozialverhalten vorübergehend verändern. Ein Hund, der bisher unkompliziert mit anderen Hunden unterwegs war, kann plötzlich unsicherer, aufgeregter oder „planlos“ im Kontakt wirken.

Dabei können wir unterstützen.

Lücken in der Sozialisierung
Wenn ein Hund bisher nur wenige oder ungünstige Erfahrungen mit anderen Hunden sammeln konnte.

Unsicherheit oder Aggression im Sozialkontakt
Wenn Begegnungen für einen Hund schwierig einzuschätzen oder emotional belastend sind.

Sozialkompetenz entwickeln
Wenn ein Hund Kommunikation, Grenzen und angemessenes Verhalten mit Artgenossen weiter lernen darf.

Entwicklungsbedingten Veränderungen
Wenn sich Verhalten während einer Entwicklungsphase verändert und neue Orientierung gebraucht wird.

Zwei Hunde stehen vertrauensvoll bei einander und haben harmonisch Kontakt.

Dabei geht es nicht darum, aus jedem Hund einen Hund zu machen, der alle anderen Hund liebt.

Ein Hund darf andere Hunde nicht mögen. Er darf Abstand und Zeit brauchen. Er darf Kontakte ablehnen.

Und er darf lernen, sich in Gegenwart von Artgenossen sicherer und entspannter zu fühlen und sich angemessen zu verhalten.

Wenn Hundebegegnungen schwierig sind

Angst, Aggression und starker Stress - wir können euch begleiten.

Bellen, Fixieren, Knurren, Drohen, Flüchten und Ausweichen oder starke Aufregung bei Hundebegegnungen können unterschiedliche Ursachen haben.

Hinter scheinbarer Artgenossenunverträglichkeit können beispielsweise Unsicherheit, Angst, Frustration, Stress, Überforderung oder andere individuelle Faktoren stehen. Deshalb schauen wir nicht nur auf das sichtbare Verhalten.

Wir möchten verstehen:

Was löst seine Reaktion aus und was braucht er, um eine Begegnung oder Hundekontakt gelassen bewältigen zu können?

Wenn ein Gruppenangebot für euch nicht ausreicht, ist individuelles Training oder eine verhaltenstherapeutische Begleitung der passendere Rahmen.

Ein Hund zeigt Aggressionsverhalten gegenüber anderen Hunden und galt als unverträglich.

Einzeltraining

Für konkrete Herausforderungen im Alltag und gezieltes Training rund um Hundebegegnungen, Alltagssituationen und dem Aufbau von neuem Verhalten.

Verhaltenstherapie

Für komplexere Verhaltensprobleme und Situationen, bei denen eine umfassende Einschätzung, Anamnese und individuelle Begleitung sinnvoll ist.

Unsere Haltung

Begegnungen brauchen einen passenden Rahmen

Wir glauben nicht daran, dass Hunde soziale Kompetenz lernen, indem sie immer wieder in Situationen gebracht werden, die sie überfordern.

Deshalb schaffen wir bewusst gestaltete Lernräume statt Überforderung.

Wir beobachten. Wir passen an. Wir geben Abstand, wenn Abstand gebraucht wird. Wir ermöglichen Kontakt, wenn Kontakt sinnvoll ist. Wir leiten an, begleiten und helfen unseren Hunden angemessene und freundliche Strategien zu erlernen.

Und wir helfen Mensch und Hund dabei, neue Erfahrungen zu sammeln.

Mehrere Hunde befinden sich entspannt im Kontakt.

Unsere Arbeit ist:

Ganzheitlich

Wir betrachten nicht nur einzelne Begegnungen, sondern den Hund in seinem gesamten Sein.

Fair

Wir schaffen Begegnungen die individuell schaffbar sind und gute Erfahrungen ermöglichen.

Wohlwollend

Wir suchen nicht nach Schuld, sondern nach Verständnis und Möglichkeiten.

Empathisch

Wir nehmen die Perspektive und die Emotionen von Hund und Mensch ernst.

Sozialkontakt ist kein Wettbewerb.

Nicht jeder Hund muss jeden Hund mögen.

Nicht jede Begegnung muss in Kontakt enden.

Miteinander und Füreinander gilt für Mensch und Hund.

Für uns bedeutet guter Sozialkontakt nicht, dass Hunde möglichst viel und wild miteinander spielen oder möglichst viele Artgenossen kennenlernen und andauernd große Konflikte austragen.

Guter Sozialkontakt bedeutet, dass ein Hund kommunizieren, Grenzen wahrnehmen und sich sicher fühlen kann. Manchmal ist eine gemeinsame Runde mit Abstand genau das Richtige. Manchmal ist ein gut begleiteter Kontakt wertvoll. Und manchmal ist die beste Entscheidung, einen Kontakt gar nicht entstehen zu lassen.